Beim Gang in Moscheen und Masdschids wird jeder Schritt mit einem Sawâb belohnt. Man sollte saubere und neue Kleidung tragen, sich bewusst machen, wo man hingeht und mit Anstand und Respekt mit dem rechten Fuß eintreten… Morgen fängt die „Woche der Moscheen und Religionsbeauftragten“ (1. bis 7. Oktober) an. Aus diesem Anlass möchten wir ein wenig über die guten Manieren in der Moschee schreiben, verehrte Leser… Die Orte, die Allah, der Erhabene, am meisten liebt, sind Moscheen und Masdschids. Der wertvollste aller Masdschids ist der „Masdschidu’l Harâm“. Danach ist es der „Masdschidu’l- Nabî“ in Medina, danach der „Masdschidu’l-Aqsâ“ in Quds und schließlich der „Kuba Masdschid“… Beim Gang in Moscheen und Masdschids wird jeder Schritt mit einem Sawâb belohnt. Man sollte saubere und neue Kleidung tragen, sich bewusst machen, wohin man geht und mit Anstand und Respekt mit dem rechten Fuß eintreten. In einem ehrwürdigen Hadith heißt essinngemäß: „Lauft mit Würde, wenn ihr in den Masdschid geht, beeilt euch nicht. Vervollständigt die Rak’a, die ihr verpasst habt.“ Als unser Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: „Esst und trinkt reichlich, wenn ihr die Gärten des Paradieses besucht.“, fragten seine edlen Gefährten: „Wo ist der Garten des Paradieses?“ Unser Prophet, Friede sei mit ihm, antwortete: „Es sind die Masdschids.“ Als sie fragten: „Wie isst und trinkt man?“, antwortete er: „Indem man, ,Subhânallâhi walhamdu lillâhi wa lâ ilâhaillallahu wallahu akbar’ sagt.“… Beim Eintreten in den Masdschid sollte man Allah, dem Erhabenen, danken, indem man „Alhamdulillah“ sagt, Propheten lobpreisen, indem man den Segensspruch Salawat, „Allahumma salli alâ sayyidinâ Muhammadin wa alâ âli sayyidinâ Muhammad“, ausspricht, und aufgrund der Großzügigkeit Allahs, des Erhabenen, hoffnungsvoll sein… In Moscheen sollte man nicht über weltliche Dinge reden. In einem ehrwürdigen Hadith heißt es sinngemäß: „In der Âkhir Zeit (die dem „Letzten Tag“ nahe, heutige Zeit) werden sich manche aus meiner Umma in den Masdschids in einem Kreis zusammensetzen und über weltliche Dinge und über die Liebe zur Welt reden. Sitzt nicht mit ihnen zusammen in Masdschids. Allah, der Erhabene, hat mit solchen nichts zu tun.“ Es ist nicht erlaubt, in Moscheen und Masdschids mit lauter Stimme zu schreien, mit jemandem zu streiten und jemandem das Herz zu brechen. Eine Sache, die als Sünde gilt, in den Masdschids zu begehen, verschlimmert die Sünde. Es sollte dafür gesorgt werden, dass die Masdschids durch das Zünden von Räucherstäbchen an Freitagen gut duften und überall sollte es sauber gehalten werden… Es ist makruh (unbeliebt) in der Moschee etwas zu essen und zu schlafen. Für diejenigen, die als Besucher (von weither) gelten, ist es erlaubt. Es ist nicht erlaubt in Moscheen zu kommen, wenn man übelriechende Nahrung, wie Zwiebeln und Knoblauch, gegessen hat. Es ist auch nicht angebracht, wenn Personen wie Fischer oder Metzger mit Kleidung in die Moschee kommen, die aufgrund ihrer Arbeit, die sie verrichten , übel riecht. Auch sollte jemand, der etwas Übelriechendes zur Heilung isst, nicht zur Gemeinschaft in die Moschee kommen. Denn übler Geruch ist für Engel und Menschen belästigend. In einem ehrwürdigen Hadith heißt es sinngemäß: „Wer Knoblauch, Zwiebeln, Lauch und Rettich gegessen hat, soll sich unseren Masdschids nicht nähern, bevor deren übler Geruch nicht verschwindet! Denn was den Menschen stört, stört auch die Engel.“ Es ist besser in der Moschee im eigenen Viertel zu beten, auch wenn die Gemeinschaft klein ist, als in einer großen Moschee mit einer großen Gemeinschaft. Es ist besser in eine andere Moschee zu gehen, wenn man das Gebet mit der Gemeinschaft in der Moschee im eigenen Viertel verpasst.